Sehr gute Kartoffelernte in NRW
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Praxis,
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Am 30.10.2007 zitiert fruchtportal.de
das Statistische Landesamt, NRW:
Die diesjährige Kartoffelernte in Nordrhein-Westfalen wird mit 1,41 Millionen Tonnen um 7,7 Prozent höher ausfallen als im Vorjahr. Wie das Landesamt für Datenverarbeitung und Statistik anhand vorläufiger Ergebnisse der „Besonderen Ernte- und Qualitätsermittlung“ mitteilt, wird die Erntemenge voraussichtlich auch um 3,1 Prozent über dem Durchschnittsergebnis der Jahre 2001 bis 2006 liegen.
Hohe Temperaturen und anhaltende Trockenheit in den Monaten April bis Mitte Mai führten bei Kartoffeln, insbesondere bei den frühen Sorten, zu einem geringeren Knollenansatz je Kartoffelstaude. Die nachfolgende, anhaltend feuchte Witterung ließ jedoch eine gute Ausbildung der angesetzten Knollen zu, was vermehrt zu Übergrößen führte.
Die diesjährige Vegetation ließ den Ertrag pro Hektar um 4,3 Prozent auf 44,69 Tonnen steigen. Bei Frühkartoffeln erzielten die Landwirte mit 34,29 Tonnen einen um 9,4 Prozent höheren Hektarertrag als 2006. Bei den mittelfrühen und späten Sorten war mit 46,15 Tonnen ein Plus von 4,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr zu verzeichnen.
Gut 90 Prozent oder 1,28 Millionen Tonnen der gerodeten Kartoffeln waren mittelfrühe und späte Sorten.
Schweiz: Prekäre Situation Kartoffelmarkt
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fruchtportal.de
zitiert vom 29.10.2007 eine Nachricht der Quelle schweizerbauer.ch.
Swisspatat berichtet über die schwierige Marktlage beim Verkauf durch den Anbauer:
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Swisspatat: Preisausgleich für Charlotte, Nicola und Ditta
Gute Kartoffelerträge, gekoppelt mit einer hohen Anbaufläche für festkochende Kartoffeln, führten zu einem Überschuss in diesem Segment. Deshalb wird für diese Sorten ein Rückbehalt von Fr. 1.50 pro 100 kg erhoben, also einer noch zurückbehaltenen und weitervermarktungsabhängigen Auszahlung an den Erzeuger.
Auch Kartoffeln werden vom Schädling Verticillium befallen.Eine detaillierte Umfrage bei den Aufkäufern per 15. Oktober hat ergeben, dass beträchtliche Mengen bester Kartoffeln der Sorten Charlotte, Nicola und Ditta nicht am Markt abgesetzt werden können, teilte die Swisspatat am Donnerstag mit. Der grösste Teil der Ware liegt momentan noch bei den Produzenten. Die Vertreter von Produktion und Handel haben beschlossen, diese Kartoffeln ohne allzu grosse und einseitige Verluste vom Markt zu nehmen.
Deshalb wird gemäss Swisspatat ein zusätzlicher Rückbehalt für Lieferungen ab 1. September 2007 für die genannten Sorten von Fr. 1.50 je 100 kg erhoben.
Der zusätzliche Speiseanteilzuschlag wird nur für Ware ausbezahlt, welche mind. 80% Speiseanteil aufweist und den Handelsusanzen genügt (strikte Kontrolle!). Die Beiträge werden sowohl für die Trocknung wie auch für die Frischverfütterung ausbezahlt. Die Produzenten haben die Möglichkeit, die Ware selber zu verfüttern oder zur Verfütterung weiter zu verkaufen (Kontrolle auf dem Hof). Die Frischverfütterung ist der Trocknung wenn immer möglich vorzuziehen, zumal es für den Produzenten die finanziell interessantere Variante ist. Der Basispreis für Frischverfütterung beträgt Fr. 15.– je 100 kg. Der Preis für die Trocknung wird gemäss Swisspatat am 6 November festgelegt.
Stockender Absatz von Bio-Kartoffeln
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Der langsame Absatz von Bio-Kartoffeln streckt das Angebot.
Dazu berichtet
fruchtportal.de
am 27.10.2007:
(Quelle: ZMP GmbH, Bonn, 26.10.2007)
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Deutsche Bio-Kartoffeln können in diesem Jahr nicht so flott vermarktet werden wie im vorigen Herbst. Der Preisabstand zu konventioneller Ware ist sehr groß. Im 3. Quartal 2007 sind die Einkaufsmengen der hiesigen Privathaushalte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 30 Prozent gesunken. Damit könnte das Angebot über Weihnachten hinaus bis Ende Januar reichen.
Die Bio-Kartoffelernte ist hierzulande regional sehr unterschiedlich ausgefallen: Im Norden waren die Erträge unterdurchschnittlich und die Knollen sehr klein. Im Süden konnten dagegen durchschnittliche dicke Knollen in ausreichender Menge geerntet werden. Der Norden bleibt daher in dieser Saison auf Lieferungen aus dem Süden – aus Bayern und vor allem aus Österreich – angewiesen.
Die Erzeugerpreise für Bio-Kartoffeln bewegen sich unverändert zwischen 55 und 58 Cent je Kilogramm für lose Ware frei Erfasser. Auch in den nächsten Wochen wird ein ähnliches Preisniveau erwartet. Der Preisabstand zu konventioneller Ware ist mit zwölf Cent je Kilogramm unverändert groß.
Auf Verbraucherseite sieht es ähnlich aus. Bio-Kartoffeln waren im September mit 1,41 Euro je Kilogramm mehr als doppelt so teuer wie konventionelle Ware, die für 62 Cent je Kilogramm zu haben war. Im Vergleich zum September 2006 kosteten Bio-Kartoffeln zehn Cent je Kilogramm mehr.
Der Absatz der Bio-Kartoffeln läuft sehr ruhig. Besonders deutlich ist er auf Discounterebene zurückgegangen, nämlich um zehn bis 30 Prozent. Einkellerungsaktionen spielten im Gegensatz zum konventionellen Bereich bei Bio-Ware in diesem Jahr keine Rolle. Der langsamere Absatz dürfte nun dazu führen, dass Bio-Kartoffeln nicht schon Weihnachten ausverkauft sind, sondern noch bis Ende Januar zu haben sein dürften.
Kartoffeln in Burma (Myanmar)
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Allgemein,
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Praxis
Myanmar (Burma)
wurde in der letzten Zeit wiederholt in unseren Medien erwähnt. Aber es gibt über dieses Land durchaus noch weit mehr zu berichten.
So stellt das Centro Internacional de la Papa (CIP) den Kartoffelanbau in Myanmar, und damit etwas von der Wirtschaft der einfachen Leute vor.
Neben Armenien, Bangladesh, China, Indien, Nepal, Pakistan und Tajikistan ist Myanmar einer der Vertreter aus Asien.
Besonders in den Flussauen des Irrawaddy, mit Erträgen von über 200 dt/ha, und in denen des Flusses Salween findet dieser Anbau statt.
Sehen Sie hierzu auch die Karte,
die vom CIP ins Netz gestellt wurde.
Knapper Lagerraum für Ernte 2007
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Kartoffel,
Lagertechnik
Richard Ebert
von
RMX-Kartoffeln.de
schreibt zur ausgehenden Kartoffelernte 2007 folgende Nachricht:
Die deutsche Kartoffelernte hat bessere Erträge gebracht als erwartet. Der Lagerraum für die restlichen Erntemengen wird jedenfalls allmählich knapp. Viele Landwirte versuchen daher, diese Ware ab Feld zu vermarkten und kommen den Kaufinteressenten im Preis entgegen.
Von generellem Preisdruck kann allerdings keine Rede sein. Eher ist nach Abschluss der Ernte mit einem stabilen Speisekartoffelmarkt zu rechnen. Denn abzüglich der Übergrößen und qualitätsschwachen Partien ist das Nettoangebot gar nicht so groß, sondern möglicherweise gerade ausreichend.
….
Quelle: ZMP, 16-10-07
Mehlig, vorwiegend fest oder fest kochende Kartoffeln?
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Kartoffel,
Rezepte
Hierzu kommt Ihnen der aid-Informationsdienst zu Hilfe:
Standen Sie auch schon ratlos vor Cilena, Sieglinde, Nicola, Linda, Freya oder Irmgard?
Hinter diesen Namen verbergen sich unterschiedliche Kartoffelsorten. Und es gibt noch weit mehr:
Ein Kartoffelanbauer kann zwischen 257 Sorten wählen!
Viele davon sind aber lediglich für die Weiterverarbeitung gedacht oder kommen nur in einzelnen Regionen vor. Der Auswahl des Verbrauchers beschränkt sich im Wesentlichen auf 25 Sorten. Sie unterscheiden sich nicht nur in Geschmack, Reifezeit und Stärkegehalt, sondern vor allem auch in ihren Kocheigenschaften. Hier wird unterschieden zwischen fest kochenden, vorwiegend fest kochenden und mehlig kochenden Speisekartoffeln.
Fest kochende Kartoffelsorten
Zu den fest kochenden Kartoffelsorten gehören zum Beispiel Cilena, Sieglinde, Nicola, Linda oder Selma. Sie eigenen sich gut für Salate, Gratins, feine Bratkartoffeln oder als Pellkartoffeln „mit Biss“. Fest kochende Kartoffeln platzen beim Kochen nicht auf, behalten ihre feste Struktur und zeigen eine glatte feuchte Schnittfläche.
Vorwiegend fest kochende Kartoffelsorten
Hierzu zählen die Sorten Velox, Berber, Marabel, Agria, Solara, Quarta, Satina, Secura und Granola. Sie entwickeln beim Kochen eine mittlere Festigkeit, die der Gabel kaum Widerstand entgegensetzt. Daher sind sie gut geeignet als Beilage für Gerichte mit Sauce und Dip, Salzkartoffeln, Pell- oder Bratkartoffeln.
Mehlig kochende Kartoffelsorten
Mehlig kochende Kartoffeln zeichnen sich durch einen relativ hohen Stärkegehalt aus. Dadurch sind sie trocken und grobkörnig. Beim Kochen platzen sie stark auf. Sie eignen sich daher besonders zum Zerstampfen, Pürieren und Zerkleinern, also für Kartoffelpüree, Suppen, Eintöpfe, Klöße und Knödel, Reibekuchen (Puffer), Kroketten und auch zum Backen in Alufolie. Zu den mehlig kochenden Kartoffelsorten gehören unter anderem Adretta, Aula, Freya, Irmgard, Karlena und Likaria.
Die Angabe des Kochtypen muss auch auf dem Etikett oder - bei lose angebotenen Kartoffeln - auf einem Schild angegeben sein.
Kartoffelrezept für den Monat Oktober
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Kartoffel,
Rezepte
Spät kommt diese Rezeptempfehlung, aber besser zu spät als gar nicht:
Wir empfehlen als
Rezept des Monats Oktober 2007:
Das Westfälisches Kartoffelsüppchen
Klicken Sie hier
und probieren Sie dieses leckere Rezept aus.