Kartoffelnetzwerk in den Anden
- Kategorie
Kartoffel,
Kartoffelanbau,
Kartoffelsorten,
BioKartoffelbau,
Nachrichten,
Jahr der Kartoffel
Alejandro Argumedo
ist GrĂŒndungsmitglied und Co-Chairman im Call of the Earth Steering Committee.
Er ist Agraringenieur in Peru, und war ĂŒber lange Jahre aktiv in indigenen Inititativen im Prozess der Anerkennung des Indigenous peoples rights bei den Vereinten Nationen.
Zur Zeit leitet er die Quechua-Aymara Association for Sustainable Livelihoods (ANDES) in Cusco, Peru
Am 14. Mai 2008 berichtete er auf dem PlanetDiversity-Kongress in Bonn von dem
Kartoffelnetzwerk in den Anden.
Unter dem Titel
Kartoffeln und BestÀndigkeit des Saatgutes - Verteidigung der Vielfalt des Lebens in den Anden
fĂŒhrte er durch die AktivitĂ€ten seiner Nicht-Regierungs-Organisatio.
In einer Zusammenfassung stellen wir sie ins Internet:
Aufbau von Kollektiveigentum an Land, sowie an genetischen und biologischen Ressourcen
StÀrkung der Vielfalt von Kulturpflanzen mitihren Landsorten und dem zugehörigen Lokalwissen
UnterstĂŒtzung der Reaktivierung alter Landsorten aus öffentlichen und privaten Gernbanken durch indigene Bewohner
ErklÀrung der Andenregion zur Gentechnikfreien Zone
Austausch von Erfahrung und erlerntem Wissen zwischen lokalen Siedlern und indigenen Dörfern
Entwickeln von autonomen lokalen Genregistern
UnterstĂŒtzen der indigenen Dörfern in Politik und sozialen Angelegenheiten
Respektive der Ăkosysteme-Pufferzonedie den Aufenthalt, geheiligte Orte, Refugien, und Zugang zu den indigenen Dörfern einbeziehen
Steckbriefe fĂŒr Kartoffelsorten
- Kategorie
Kartoffel,
Kartoffelanbau,
Kartoffelsorten,
BioKartoffelbau
Rechtzeitig zum Beginn des Kartoffelanbaus werden hier noch einmal die Sortenbeschreibungen der Landwirtschaftskammer NRW, Ăkoteam veröffentlicht.
So sind die Sorten aus Sicht des ökologischen Anbaus zu bewerten:
Agria:
Sie ist nicht mehr im PrĂŒfsortiment. Die vorwiegend festkochende Sorte besitzt sehr gute
Lagereigenschaften und bringt konstant gute ErtrĂ€ge, hauptsĂ€chlich auf besseren Standorten. Sie neigt zu einem hohen Anteil an ĂbergröĂen und zu Wachstumsrissen. Sie ist sehr schorfanfĂ€llig. Hohlherzigkeit und Eisenfleckigkeit können vereinzelt zum Problem
werden.
Agila:
Diese neue frĂŒhe festkochende Sorte bisher dreimal geprĂŒft, brachte immer
ĂŒberdurchschnittliche ErtrĂ€ge und optisch ansprechende Knollen. Sie zeigt die Neigung zu
einem höheren Anteil ĂŒbergroĂer Knollen. In ersten Geschmackstests schnitt sie gut bis
sehr gut ab. Sie hat allerdings eine hellgelbe Fleischfarbe.
Aktiva:
Sie ist eine neuere vorwiegend festkochende Sorte aus der frĂŒhen Reifegruppe. Erstmalig
geprĂŒft, brachte sie auf beiden Standorten ErtrĂ€ge ĂŒber dem Durchschnitt. Bei guter
Sortierung. Ansonsten war sie unauffĂ€llig. Sie wird weiter geprĂŒft.
Belana:
Sie ist festkochend und gehört in die frĂŒhe Reifegruppe. Mit ihrer ovalen Knollenform,
sehr flacher Augentiefe und einer gelben Fleischfarbe prÀsentiert sie sich optisch recht
gut. Sie ist deutlich keimtrÀger als in der BSA-Liste angegeben. Eine Vorkeimung, gute
NÀhrstoff- und Wasserversorgung können den Ertrag verbessern. Insgesamt blieb das
Ertragsniveau aber unterdurchschnittlich. Geschmacklich schnitt sie bisher immer gut ab.
Cilena:
Diese alte Sorte steht nicht mehr im PrĂŒfsortiment. Sie ist sehr anfĂ€llig fĂŒr KrautfĂ€ule
und bringt nur geringe ErtrÀge mit vielen kleinen Knollen. Die festkochende Sorte wird
aber vor allem fĂŒr die Direktvermarktung noch hĂ€ufig angebaut.
Ditta:
Diese alte, mittelfrĂŒhe, festkochende Sorte wird im ökologischen Landbau wieder
hÀufiger angebaut. Im Mittel der Jahre erzielte sie keine SpitzenertrÀge bei mittlerer bis
guter Sortierung. Ihre AnfĂ€lligkeit fĂŒr Schorf und Rhizoctonia war gering bis mittel. In
letzten Jahr hatte sie mit Zwiewuchs zu kÀmpfen. Sie hat schöne, langovale, glattschalige
Knollen mit flachen Augen.
Edelstein:
Die seit 2002 zugelassene Sorte ist in Konkurrenz zu alten Sorten wie Cilena und
Charlotte angetreten und glĂ€nzte besonders durch gutes Abschneiden bei den Speisetests. Die mittelfrĂŒhe Sorte mit gelber Fleischfarbe enttĂ€uschte aber bisher mit
sehr geringen ErtrĂ€gen und einem hohen Anteil an UntergröĂen. Die Versuche zeigten
auch eine stĂ€rkere AnfĂ€lligkeit fĂŒr Rhizoctonia.
Gala:
Sie gehört zur frĂŒhen Reifegruppe, ist vorwiegend festkochend, hat eine rundovale
Knollenform mit flachen Augen und eine gelbe Fleischfarbe. Sie bringt mittlere bis
ĂŒberdurchschnittliche ErtrĂ€ge. In diesem Jahr auf dem Sandstandort mit hohem Anteil
UntergröĂen. Ihre StĂ€rkegehalte liegen meist im unteren Bereich.
Jelly:
Sie gehört zur mittelspÀten Reifegruppe und war in Viersen im vierten Jahr in der
PrĂŒfung. Hier konnte die vorwiegend festkochende Sorte auch unter schwierigen
Witterungs- und NĂ€hrstoffbedingungen mit ĂŒberdurchschnittlichen ErtrĂ€gen ĂŒberzeugen,
bei allerdings hohen Anteilen an ĂbergröĂen. Sie hatte einen geringen Schorfbefall und
einen StĂ€rkegehalt ĂŒber dem Standardmittel. Beim Geschmackstest landete die ovale,
gelbe Knolle im guten Mittelfeld.
Krone:
Diese neuere, mittelfrĂŒhe Sorte wurde erstmals geprĂŒft. Sie hatte ErtrĂ€ge deutlich unter
dem Durchschnitt mit sehr niedrigen StÀrkegehalten. Die vorwiegend festkochende Sorte
hat eine ovale Knollenform und gelbe Fleischfarbe.
Lolita:
Eine langovale, gelbfleischige, ansprechende Sorte. Sie glÀnzte mit guten Ergebnissen in
den Speisetests, lag ertraglich aber immer stark unter dem Durchschnitt. Sie ist stÀrker
anfĂ€llig fĂŒr Zwiewuchs.
Marabel:
Diese frĂŒhe, vorwiegend festkochende Sorte erzielte auch in diesem, wie in allen
PrĂŒfjahren auch unter schwierigen klimatischen und nĂ€hrstoffarmen VerhĂ€ltnissen auf
allen Standorten ĂŒberdurchschnittliche ErtrĂ€ge. Im bundesweiten Vergleich unter Ăko-
Bedingungen zeigte sie jahres- und standortabhÀngig einen höheren Anteil an
ĂbergröĂen. Ihr Ă€uĂeres Erscheinungsbild gefĂ€llt durch schöne, formstabile Knollen mit
geringem Schorf- und Rhizoctonia-Befall. Auf sehr leichten Standorten trat vereinzelt
Eisenfleckigkeit auf.
Mirage:
Sie ist eine neuere Sorte aus der frĂŒhen Reifegruppe. Im letzten Jahr in Viersen
unterdurchschnittlich brachte sie in diesem Jahr auf beiden Standorten RohertrĂ€ge ĂŒber
dem Durchschnitt bei guter Sortierung. Bei den Bonituren war sie unauffÀllig. Diese
festkochende Sorte sollte weiter untersucht und geschmacklich bewertet werden.
Nicola:
War lange Jahre im ökologischen Landbau Standardsorte. Sie setzt frĂŒh Knollen an und
brachte langjÀhrig zuverlÀssige ErtrÀge. In den letzten Jahren fiel sie besonders auf dem
Standort Viersen aber kontinuierlich unter Durchschnitt. Sie hat wenig Ă€uĂere MĂ€ngel
und einen hohen Anteil mittelgroĂer Knollen. Die Sorte ist anfĂ€llig fĂŒr Eisenfleckigkeit.
Ihre StÀrkegehalte schwanken standortabhÀngig sehr stark und erreichen vereinzelt
Werte, die die Kochfestigkeit beeintrÀchtigen.
Rafaela:
Diese neue, gelbfleischige, festkochende Sorte mit ovaler Knollenform ist vergleichbar
mit der Sorte Princess aber deutlich bessere ErtrÀge. Die StÀrkewerte sind aber noch
niedriger als bei Princess. Dementsprechend zeigte sie sich oft glasig. Laut
Bundessortenliste hat sie eine mittlere bis starke AnfĂ€lligkeit fĂŒr Schorf, was im Versuch
noch nicht beobachtet wurde.
Princess:
Die frĂŒhe Salatsorte mit dunkelgelber Fleischfarbe, ovalen Knollen und genetzter Schale
ist inzwischen hĂ€ufig im ökologischen Anbau zu finden. Sie hat einen sehr frĂŒhen Knollenansatz mit schneller Ertragsbildung und braucht deshalb frĂŒh NĂ€hrstoffe und
Wasser. StandortabhĂ€ngig hat sie sowohl unter- als auch ĂŒberdurchschnittliche ErtrĂ€ge.
Sie hat eine sehr hohe Neigung zum Durchwuchs. Ihr StÀrkegehalt lag stets auf sehr
niedrigem Niveau oft deutlich unter 10%. Dies kann zu GeschmacksbeeintrÀchtigungen
und schlechterer LagerfĂ€higkeit fĂŒhren. In diesem Jahr auf dem leichten Standort auch mit eisenfleckigen Knollen.
Tosca:
Im letzten Jahr erstmalig in Viersen in der PrĂŒfung mit ErtrĂ€gen leicht unter dem
Durchschnitt. DiesjĂ€hrig auf beiden Standorten durchschnittlich bis ĂŒberdurchschnittlich
im Ertrag. Diese mittelfrĂŒhe, vorwiegend festkochende Sorte prĂ€sentierte sich optisch
nicht sehr schön aufgrund ihres hohen Anteils stark geplatzter Knollen.
Stand: Oktober 2007
Ansprechpartner:
Andreas Paffrath,
Ăkoteam Landwirtschaftskammer NRW,
Tel.: 0221-5340-212,
E-Mail: Andreas.Paffrath@lwk.nrw.de
Der gesamte Bericht liegt unter
http:/ /www.oekolandbau.nrw.de/pdf/pflanzenbau/Kartoffeln/LSV_Kartoffeln07.pdf
Das Klima einzelner Jahre ĂŒbt einen entscheidenden Einfluss auf den Ertrag aus.
Ertragsniveau der Verrechnungssorten - Ăkologischer Landbau 2005-2007
Rohertrag dt/ha
Sorte……….NiederkrĂŒchten (Kreis Viersen)………………..Rheda-WiedenbrĂŒck (Kreis GĂŒtersloh)
…………………2007…..2006…..2005…………………………2007…..2006…..2005
Ditta…………….222….. 324 ….. 367…………………………270 ….. 431 ….. 377
Marabel…………345….. 393 ….. 470…………………………381 ….. 637 ….. 396
Nicola…………..286….. 398 ….. 279…………………………284 ….. 496 ….. 391
Mittel……………284….. 372 ….. 372…………………………211 ….. 521 ….. 388
Im Jahr 2006, in dem kaum eine KrautfĂ€uleinfektion vorhanden war, konnten die BestĂ€nde voll ausreifen. SortenabhĂ€ngig wurde eine Vegetationszeit zwischen 67 - 90 Tage beobachtet. Im Jahr 2005 waren es bei mittlerem Phytophthora-Befall 56 â 70 Tage. In diesem Jahr mussten die Sorten mit 51 bis 59 Vegetationstagen auskommen um ihren Ertrag zu bilden - fĂŒr viele Sorten nicht ausreichend.
Ein Vergleich der sortenbedingten Vegetationstage:
Vegetationstage im Vergleich der Sorten und Jahre
Standort Rheda-WiedenbrĂŒck

Prognosemodell zur Regulierung der Kraut- und KnollenfÀule
- Kategorie
Kartoffel,
Praxis,
Kartoffelanbau,
BioKartoffelbau,
Anbautechnik
forschung.oekolandbau.de berichtet ĂŒber ein neues Prognosemodell “ĂKO-SYMPHIT” zur Regulierung der Kraut- und KnollenfĂ€ule der Kartoffel.
Die BekÀmpfung der Kraut- und KnollenfÀule (Phytophthora infestans) stellt im ökologischen Kartoffelanbau nach wie vor ein bedeutendes Problem dar. Bislang ist ein Befall nur durch den Einsatz kupferhaltiger Pflanzenschutzmittel wirksam regulierbar; dies ist unter umweltrelevanten Gesichtspunkten nicht unproblematisch.
Ziel des Projektes “Entwicklung, ĂberprĂŒfung und PraxiseinfĂŒhrung des Prognosemodells ĂKO-SIMPHYT zur gezielten BekĂ€mpfung der Kraut- und KnollenfĂ€ule (p. infestans) im ökologischen Kartoffelanbau mit reduzierten Kupferaufwandmengen” (FKZ 03OE553) war es, eine Strategie entwickeln, mit der der Einsatz von Kupferfungiziden auf das absolut notwendige MaĂ begrenzt werden kann. Das Projekt wurde von der Bayerischen Landesanstalt fĂŒr Landwirtschaft mit verschiedenen Kooperationspartnern durchgefĂŒhrt.
Im Rahmen des Forschungsvorhabens wurden drei Schwerpunkte bearbeitet: Ein Teilbereich beschĂ€ftigte sich mit der Reduzierung des PrimĂ€rbefalls durch eine Pflanzgutbeizung mit Kupfer, im zweiten Teilbereich wurde eine Kupferminimierungsstrategie zur Kontrolle des SekundĂ€rbefalls entwickelt und im dritten Teilbereich das Prognosesystem ĂKO-SIMPHYT entwickelt und erprobt.
FĂŒr die Kupferbeizung zur Reduktion des PrimĂ€rbefalls wurde das ULV-Verfahren (Mantis) von den beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler als am effektivsten eingestuft. Hierbei wird mit einer minimalen Kupfermenge von 120 Gramm Kupfer pro Hektar gearbeitet. Die Beizung hatte keine negativen Auswirkungen auf das Auflaufverhalten der Knollen und konnte den PrimĂ€rbefall (StĂ€ngelbefall) reduzieren.
Unter dem niedrigen Infektionsdruck der ersten zwei Projektjahre haben sich die durchgefĂŒhrten Kupferminimierungsstrategien auf Basis des Prognosemodells ĂKO-SIMPHYT aus Sicht der Forschenden bewĂ€hrt. Diese Ergebnisse konnten im letzten Projektjahr bei hohem Infektionsdruck in Teilen bestĂ€tigt werden. Dort zeigte sich, dass gerade der Spritzstart eine entscheidende Rolle fĂŒr eine erfolgreiche BekĂ€mpfung der KrautfĂ€ule spielt. Das Modell mĂŒsse speziell im Hinblick darauf noch weiterentwickelt werden, um den Spritzstart zuverlĂ€ssig prognostizieren zu können, meinen die Wissenschaftler.
Das Prognosemodell ĂKO-SIMPHYT haben die Projektbeteiligten aus dem Modell SIMPHYT anhand der erhobenen Daten speziell fĂŒr die Belange des ökologischen Landbaus entwickelt. Spritzstart und Spritzabstand werden schlagspezifisch berechnet. Bei niedrigem Infektionsdruck ermöglicht das Modell eine Spritzpause und verhindert somit unnötige Spritzungen. Durch die Berechnung des Infektionsdruckes ist ein angepasster Kupfereinsatz möglich, was bei vergleichbar hohen ErtrĂ€gen in vielen FĂ€llen zu Kupfereinsparungen fĂŒhrt. Das Modell steht unter /www.isip.de zur VerfĂŒgung.
Kontakt:
Dr. Michael Zellner
Bayerische Landesanstalt fĂŒr Landwirtschaft
Institut fĂŒr Pflanzenschutz
Lange Point 10
85354 Freising-Weihenstephan
Tel. 08161 71-5664
Fax 08161 71-5741
mailto:Michael.Zellner@LfL.bayern.de
Schlussbericht in der Datenbank âOrganic Eprintsâ http:/ /orgprints.org/13182
Prinz Joachim von DĂ€nemark dankt Peru fĂŒr die Kartoffel
- Kategorie
Allgemein,
Kartoffel,
BioKartoffelbau,
Nachrichten
Das “Danish Potato Council” ehrte mit einer Dankeskarte die Nation Peru und ihren PrĂ€sidenten fĂŒr die unschĂ€tzbare Kartoffel.
Die Andina News Agency berichtete darĂŒber, dass die Kartoffel Europa vor den schlimmsten Hungernöten bewahrte. Dies und der damit verbundene Preis ist die höchste Ehrung, die Peru jemals fĂŒr die Kartoffel erhielt.
In einer von David Spooner 2005 veröffentlichten Studie konnte der Ursprung der Kartoffel in der Region SĂŒd-Peru Nordufer des Titicacasees festgestellt werden.
In Deutschland Zunahme des Anbaus von Bio-Kartoffeln
- Kategorie
Kartoffel,
BioKartoffelbau,
Nachrichten
Die ZMP GmbH, Bonn
berichtet ĂŒber eine Zunahme des Anbaus von Bio-Kartoffeln in ganz Europa. Dabei nimmt Deutschland eine Vorreiterrolle ein.
In den 27 LÀndern der EU wurden 2006 rund 23.000 Hektar mit Bio-Kartoffeln bestellt. Das entspricht 1% der gesamteneuropÀischen KartoffelflÀche.
Die gröĂten AnbaulĂ€nder waren Deutschland mit 7.500 Hektar, Ăsterreich mit 2.426 Hektar und GroĂbritannien mit 2.360 Hektar. In Relation zum gesamten Kartoffelanbau war die Bio-FlĂ€che mit einem Anteil von 11% in Ăsterreich am höchsten. In Schweden belief sich dieserAnteil auf 3,1%, in Deutschland auf 2,7%, in DĂ€nemark auf 2,5% und in Estland auf 2%.
2007 war das Areal in Deutschland infolge hoher Nachfrage auf 8.400 bis 8.600 Hektar weiter gestiegen. Die Erntemenge wird bei geringeren ErtrĂ€gen auf 120.000 bis 135.000 Tonnen geschĂ€tzt gegenĂŒber 148.000 Tonnen im Vorjahr.
Nach zwei Jahren mit intensiven FlĂ€chenausweitungen sind laut Aussagen einiger Erzeugergemeinschaften und Vermarkter 2008 hierzulande kaum noch AnbauvergröĂerungen geplant. Bestehende Bio-Betriebe haben oftmals die Fruchtfolgegrenzen erreicht, und neue, vollstĂ€ndig umgestellte Betriebe sind rar.
Kartoffeln als “sicheres Lebensmittel”
- Kategorie
BioKartoffelbau,
Markt,
Nachrichten
Allergieexperten aus Grossbritannien untersuchten in einem breit angelegten Versuch das Allergiepotenzial der Kartoffel. Sie zeigten, dass die Kartoffel ein geringes Potenzial besitzt, und dass sie selbst bei regelmĂ€ssigem reichlichem Konsum keine Allergien provoziert. Dies berichtet die Agrarzeitung “ErnĂ€hrungsdienst”.
Weder Ekzeme noch MigrĂ€ne werden von Kartoffelmahlzeiten ausgelöst. Ăhnlich gut eingestuft wurden Grapefruit, Aprikosen, Ăpfel, Gerste und Zitronen.
Bio-Kartoffeln auf 1% der EuropÀischen KartoffelflÀche
- Kategorie
Kartoffel,
Kartoffelanbau,
BioKartoffelbau
Am 17. Januar 2008 imformiert die ZMP GmbH, Bonn ĂŒber den Anbau von Bio-Kartoffeln in Europa:
In den 27 LÀndern der EU wurden 2006 rund 23.000 Hektar mit Bio-Kartoffeln bestellt. Das entspricht einem Prozent der gesamten europÀischen KartoffelflÀche.
GröĂte AnbaulĂ€nder waren Deutschland (7.500 ha), Ăsterreich (2.426 ha) und GroĂbritannien (2.360 ha).
In Relation zum gesamten Kartoffelanbau war diese Bio-FlĂ€che in Ăsterreich am höchsten (Anteil elf Prozent). In Schweden war dieser Anteil auf 3,1 Prozent, in Deutschland 2,7 Prozent, in DĂ€nemark 2,5 Prozent und in Estland zwei Prozent.
2007 war das Areal in Deutschland infolge hoher Nachfrage auf 8.400 bis 8.600 Hektar weiter gestiegen. Die Erntemenge wird in Folge geringerer ErtrĂ€ge auf 120.000 bis 135.000 Tonnen gegenĂŒber 148.000 Tonnen im Vorjahr geschĂ€tzt.
Nach zwei Jahren intensiver FlĂ€chenausweitungen sind nach Aussagen von Erzeugergemeinschaften und Vermarktern fĂŒr 2008 kaum noch AnbauvergröĂerungen geplant. Bestehende Bio-Betriebe haben oftmals die Fruchtfolgegrenzen erreicht, und neue, vollstĂ€ndig umgestellte Betriebe sind rar.