Solanin und Kartoffel
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Das Ministerium für den Ländlichen Raum, Baden-Würtenberg informiert über die giftigen Inhaltsstoffe der Kartoffel:
In der Kartoffelpflanze ist das giftige Alkaloid Solanin enthalten. Das Gift findet sich in den Blüten, Beeren, unreifen grünen Kartoffeln, in den Keimen sowie in den Augen auskeimender Kartoffeln (abnehmende Gehalte in der Reihenfolge Beere-Blätter-Stengel-Knolle). Solanin
bewirkt eine Reizung der Verdauungswege und die Auflösung der roten Blutkörperchen. Einige Stunden nach Einnahme von Solanin entsteht ein kratzendes, brennendes Gefühl im Hals. Begleitet von Kopfschmerzen, Benommenheit, Erbrechen, heftigem Durchfall, Magenkrämpfen, Schweißausbrüchen und unregelmäßiger Atmung.
Die toxische Dosis beim Menschen liegt bei 25 mg. Kartoffelknollen der heutigen Kultursorten enthalten in der Regel harmlose Mengen an Glykoalkaloiden (3 bis 7 mg/100 g Frischsubstanz).
Unsere derzeitig am Markt befindlichen Kartoffelsorten weisen unter üblichen Bedingungen und in normaler Qualität daher keine gesundheitlich bedenklichen Gehalte an Glycoalkaloiden auf. Deshalb ist die Warnung vor Kartoffeln, die mit der Schale zubereitet werden, wie Pell-oder Grillkartoffeln, im Hinblick auf die erhöhten Alkaloidgehalte als unbegründet zu bezeichnen, auch wenn ein gewisser Prozentsatz des Solaningehaltes in der Schale und der unmittelbar darunter liegenden Schicht zu finden ist.
Hinblick auf die erhöhten Alkaloidgehalte als unbegründet, zu bezeichnen, auch wenn ein gewisser Prozentsatz des Solaningehaltes in der Schale und der unmittelbar darunter liegenden Schicht zu finden ist.
Unterrichtsmaterial zur Kartoffel von der ETH, Zürich
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Jahr der Kartoffel
Zum Internationalen Jahr der Kartoffel stellt das
EducETH, das Bildungsportal der ETH Zürich (http:/ /www.educ.ethz.ch/),
Lehrpersonen und anderen Dozierenden fertige und kostenlos verwendbare Unterrichtsmaterialien aus verschiedenen Fächern zur Verfügung.
Alle Unterrichtsmaterialien werden vor der Publikation einer fachdidaktischen und fachlichen Qualitätskontrolle unterzogen.
Geben Sie in das Suchfeld rechts oben Kartoffel ein, und laden Sie danach das gewünschte file herunter.
Kai Lisboa: Ein Mord der nicht verfolgt wird?
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Diese Nachricht betrifft Kai Lisboa, unseren ehemaligen Komolitonen an der Universität Gesamthochschule Kassel in Witzenhausen. Zunächst wurde diese Nachricht am 06. September 2007 im @grar(b)log veröffentlicht und wird heute vom TOFFI-Blog übernommen.
Kai wurde heute vor einem Jahr in Natal, Brasilien ermordet aufgefunden.
Natürlich fragen wir, seine alten Freunde, uns: Wie? Warum? und vor allem Von wem?
Wir hoffen, dass diese Fragen auch nach so langer Zeit noch eine Antwort finden, die unserem Freund gerecht wird.
“Kai Lisboa war Deutsch-Brasilianer und studierte an der GhKassel, Witzenhausen (Nordhessen). Danach ging er für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) nach Brasilien und arbeitete einige Jahre als Berater in Minas Gerais.
Im Anschluss erwarb er mit/für dem/n deutschen Unternehmer Peter Wiese aus München einen 600 Hektar großen landwirtschaftlichen Betrieb (Fazenda Paz, heute Fazenda Natal) und verwaltete diesen Betrieb drei Jahre als Mitinhaber und Geschäftsführer bis zum Juni 2006. Der Betrieb produziert Früchte wie z.B. Papaya, Ananas, Limetten und Maracuja, teils für den Export, teils für den lokalen Markt. Mehrere Studenten der Gesamthochschule Kassel absolvierten ihr Auslandspraktikum auf diesem Betrieb, der u. a. auch von Dozenten der GhKassel beraten wurde.
Im Mai/Juni 2006 setzte der Besitzer einen neuen Verwalter für die Fazenda ein, Rogério Rezende Paiola. Von diesem, dem Besitzer und einigen privaten Wachleuten wurde Kai mit seiner Familie - unter Waffengewalt - von der Fazenda vertrieben.
Da der Besitzer ausstehenden Lohn und den Anteil Kais an der Fazenda zurückhielt setzte Kai einen Arbeitsrechtsprozess in Gang und ließ über seinen Anwalt den offenbar beabsichtigten Verkauf der Farm stoppen.
Kai wurde am 10. September in Barra de Maxaranguape aufgefunden, einen Tag vor der ersten Anhörung dieses arbeitsrechtlichen Verfahrens. Er wurde mit mehreren Schüssen in den Kopf getötet, sein Körper wurde angezündet und verbrannte bis zur Unkenntlichkeit. Am 14. September konnte er anhand seines Zahnbildes identifiziert werden.”
Wer in diesem misteriösen Fall auf dem Laufendem bleiben möchte, kann Näheres und Weiteres bei @grar.de im @grar(b)log erfahren.
In der Hoffnung auf Gerechtigkeit
verbleiben wir
Euer
TOFFI-Team