Internationales Jahr der Kartoffel: Kartoffelernte mal anders - ein Video
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In diesem kurzen Video zeigt die FAO, wie die Kartoffelernte auch aussehen kann.
Gehen Sie auf diese Seite und starten die Flash-Animation der FAO über eine Kartoffelernte in Italien.
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Gute Ergebnisse bei der Kartoffelernte in Mecklenburg-Vorpommern
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fruchtportal.de/
hat über die Ergebnisse der Kartoffelernte in Mecklenburg-Vorpommern berichtet:
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Hohe Erträge bei Kartoffeln im Vergleich zum Vorjahr
Kurz vor Abschluss der diesjährigen Kartoffelernte in Mecklenburg-Vorpommern beläuft sich nach vorläufigen Angaben des Statistischen Amtes die durchschnittliche Ertragsleistung auf 380 Dezitonnen pro Hektar. Bezogen auf die Anbaufläche von 14 800 Hektar ergibt sich eine Erntemenge von 560 000 Tonnen, die über dem Mittel der vergangenen Jahre liegt.
Die Anbaufläche von Kartoffeln zur Ernte in diesem Jahr wurde auf 14 800 Hektar reduziert. Sowohl gegenüber dem Vorjahr als auch im Vergleich zum mehrjährigen Durchschnitt ging damit die Kartoffelfläche um rund ein Zehntel zurück. Auf mehr als 85 Prozent der Fläche erfolgte der Anbau zur Ernte als Industrie- bzw. Pflanzkartoffeln. Rund 2 000 Hektar dienten der Erzeugung mittelfrüher und später Speisekartoffeln; die Fläche für frühe Speisekartoffeln ist in den vergangenen Jahren fast bedeutungslos geworden (2000: 92 Hektar; 2007: weniger als 30 Hektar landesweit).
Mit vorläufig ermittelten 380 Dezitonnen pro Hektar liegt die durchschnittliche Ertragsleistung des gesamten Kartoffelanbaus zwar nur geringfügig über dem Mittel der vergangenen Jahre, aber beträchtlich über dem Ergebnis des Vorjahres (309 Dezitonnen pro Hektar). Damit wird trotz verringerter Fläche mit voraussichtlich 560 000 Tonnen die Erntemenge von 2006 um fast ein Zehntel übertroffen, der Durchschnitt der letzten sechs Jahre (588 650 Tonnen) aber nicht erreicht.
Einlagerung bei Speisekartoffeln kommt gut voran
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Raiffeisen.com
berichtet am 21.09.2007 zur Ernte bei den Speisekartoffeln:
“Trotz der zwischenzeitlichen Regenfälle kommen die Kartoffelrodungen für die Einlagerung recht zügig voran. Die Bedingungen sind weitgehend optimal, die Kartoffeln können in der Regel mit normalen Schalenfeuchtigkeiten eingelagert werden.
Einzelne Partien von feuchten oder nassen Flächen werden Speisefrischmarkt zugeführt, und beeinträchtigen so die Qualität der eingelagerten Ware nicht. Durch die Einlagerung hält sich der Druck im Speisemarkt in Grenzen, auch wenn etwas mehr Ware an den Markt kommt als in den Vorwochen.
Die Preise konnten sich weitestgehend behaupten, vereinzelt gab es allenfalls kleinere Preiszugeständnisse. Im Lebensmitteleinzelhandel finden regional kleinere Aktionen für die Teilbevorratung der Verbraucher statt, bei denen die Preise für das 10-kg-Säckchen mit runden Sorten bei 1,99 EUR am unteren Preisband liegt. Hierfür wurden gesonderte Preise mit den Erzeugern ausgehandelt, die unter dem üblichen Niveau liegen. Für die weitere Einlagerungsperiode rechnet man inzwischen kaum noch mit einem deutlichen Preisdruck. Die Erträge sind mit 400 bis 500 Doppelzentner zufrieden stellend bis gut.
Bei Verarbeitungskartoffeln hat die stabile Tendenz ebenfalls angehalten, auch in diesem Segment hält sich der Angebotsdruck trotz der verstärkten Rodungen in Grenzen.”
Bis denne
das TOFFI-Team
Kai Lisboa: Ein Mord der nicht verfolgt wird?
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Diese Nachricht betrifft Kai Lisboa, unseren ehemaligen Komolitonen an der Universität Gesamthochschule Kassel in Witzenhausen. Zunächst wurde diese Nachricht am 06. September 2007 im @grar(b)log veröffentlicht und wird heute vom TOFFI-Blog übernommen.
Kai wurde heute vor einem Jahr in Natal, Brasilien ermordet aufgefunden.
Natürlich fragen wir, seine alten Freunde, uns: Wie? Warum? und vor allem Von wem?
Wir hoffen, dass diese Fragen auch nach so langer Zeit noch eine Antwort finden, die unserem Freund gerecht wird.
“Kai Lisboa war Deutsch-Brasilianer und studierte an der GhKassel, Witzenhausen (Nordhessen). Danach ging er für den Deutschen Entwicklungsdienst (DED) nach Brasilien und arbeitete einige Jahre als Berater in Minas Gerais.
Im Anschluss erwarb er mit/für dem/n deutschen Unternehmer Peter Wiese aus München einen 600 Hektar großen landwirtschaftlichen Betrieb (Fazenda Paz, heute Fazenda Natal) und verwaltete diesen Betrieb drei Jahre als Mitinhaber und Geschäftsführer bis zum Juni 2006. Der Betrieb produziert Früchte wie z.B. Papaya, Ananas, Limetten und Maracuja, teils für den Export, teils für den lokalen Markt. Mehrere Studenten der Gesamthochschule Kassel absolvierten ihr Auslandspraktikum auf diesem Betrieb, der u. a. auch von Dozenten der GhKassel beraten wurde.
Im Mai/Juni 2006 setzte der Besitzer einen neuen Verwalter für die Fazenda ein, Rogério Rezende Paiola. Von diesem, dem Besitzer und einigen privaten Wachleuten wurde Kai mit seiner Familie - unter Waffengewalt - von der Fazenda vertrieben.
Da der Besitzer ausstehenden Lohn und den Anteil Kais an der Fazenda zurückhielt setzte Kai einen Arbeitsrechtsprozess in Gang und ließ über seinen Anwalt den offenbar beabsichtigten Verkauf der Farm stoppen.
Kai wurde am 10. September in Barra de Maxaranguape aufgefunden, einen Tag vor der ersten Anhörung dieses arbeitsrechtlichen Verfahrens. Er wurde mit mehreren Schüssen in den Kopf getötet, sein Körper wurde angezündet und verbrannte bis zur Unkenntlichkeit. Am 14. September konnte er anhand seines Zahnbildes identifiziert werden.”
Wer in diesem misteriösen Fall auf dem Laufendem bleiben möchte, kann Näheres und Weiteres bei @grar.de im @grar(b)log erfahren.
In der Hoffnung auf Gerechtigkeit
verbleiben wir
Euer
TOFFI-Team