Vorbereiten auf das Kochen und der Nährwert der Kartoffel

- Kategorie Kartoffel, Rezepte, Vermischtes

Nicht nur frittieren oder die „Weiterverarbeitung“ zu Kartoffelchips senken den Nahrungswert der Kartoffel, auch die Art, die Kartoffel zu kochen, beeinflusst diesen entscheidend. Kartoffel bildet eine wichtigste Kaliumquelle in der menschlichen Ernährung.
Wie eine Untersuchung des US Landwirtschaftsministerium (USDA) zeigte, dass das Schneiden in zu kleine Würfel oder auch das Kartoffelraspeln nicht nur die Kochzeit reduzieren, sondern auch den Nährwert. Es wurde gezeigt, dass derartig vorbereitete Kartoffeln beim anschließenden Kochen einen Großteil ihres Kaliums verlieren. Andererseits kann dies bei Krankheiten, bei denen zu hohe Kaliumgaben zu negativen Begleiterscheinungen führen eingesetzt werden, um eben diesen Kaliumgehalt zu senken

Bio-Kartoffel-Fertigprodukte getestet

- Kategorie Kartoffel, Rezepte, Vermischtes, Nachrichten, Marketing

Ökotest >/www.oekotest.de/<
untersuchte und bewertete tiefgekühlte Bio-Kartoffel-Fertigprodukte wie z.B. Kroketten oder Röstis.
Dabei zeigte das Ergebnis, dass diese Kartoffelweiterverarbeitungen nicht unbedingt zu empfohlen sind. Der Test machte erstmals deutlich, dass in diesen weiterverarbeiteten Produkten ein neu entdeckter Schadstoff auftritt, dessen gesundheitliche Auswirkungen jedoch noch nicht hinreichend untersucht sind (Wir werden darüber berichteten).
Die Bio-Produkte decken die ganze Notenskala ab:
Grünes Land (Real) Bio Kartoffelecken waren “sehr gut”,
Demeter Natural Cool Kartoffelpuffer und Schwarmstedter Bio-Rösti-Ecken waren “gut” und
Lutosa Bio Backofen Kroketten schnitten mit “mangelhaft” ab.

Solanin und Kartoffel

- Kategorie Kartoffel, Botanik, Rezepte

Das Ministerium für den Ländlichen Raum, Baden-Würtenberg informiert über die giftigen Inhaltsstoffe der Kartoffel:

In der Kartoffelpflanze ist das giftige Alkaloid Solanin enthalten. Das Gift findet sich in den Blüten, Beeren, unreifen grünen Kartoffeln, in den Keimen sowie in den Augen auskeimender Kartoffeln (abnehmende Gehalte in der Reihenfolge Beere-Blätter-Stengel-Knolle). Solanin
bewirkt eine Reizung der Verdauungswege und die Auflösung der roten Blutkörperchen. Einige Stunden nach Einnahme von Solanin entsteht ein kratzendes, brennendes Gefühl im Hals. Begleitet von Kopfschmerzen, Benommenheit, Erbrechen, heftigem Durchfall, Magenkrämpfen, Schweißausbrüchen und unregelmäßiger Atmung.

Die toxische Dosis beim Menschen liegt bei 25 mg. Kartoffelknollen der heutigen Kultursorten enthalten in der Regel harmlose Mengen an Glykoalkaloiden (3 bis 7 mg/100 g Frischsubstanz).
Unsere derzeitig am Markt befindlichen Kartoffelsorten weisen unter üblichen Bedingungen und in normaler Qualität daher keine gesundheitlich bedenklichen Gehalte an Glycoalkaloiden auf. Deshalb ist die Warnung vor Kartoffeln, die mit der Schale zubereitet werden, wie Pell-oder Grillkartoffeln, im Hinblick auf die erhöhten Alkaloidgehalte als unbegründet zu bezeichnen, auch wenn ein gewisser Prozentsatz des Solaningehaltes in der Schale und der unmittelbar darunter liegenden Schicht zu finden ist.
Hinblick auf die erhöhten Alkaloidgehalte als unbegründet, zu bezeichnen, auch wenn ein gewisser Prozentsatz des Solaningehaltes in der Schale und der unmittelbar darunter liegenden Schicht zu finden ist.

Kartoffel als gesündestes Lebensmittel

- Kategorie Rezepte, Nachrichten, Forschung, Jahr der Kartoffel

Wie der Medieninformationsdienst Newsmax (newsmax.com) berichtet, identifizierte eine Studie in Großbritanien die Kartoffel als das gesündeste Lebensmittel.

Mit 8.000 Freiwilligen wurden Intoleranz-Tests mit verschiedenen Lebensmitteln durchgeführt. Dabei zeigten nur 1% der Testesser Unverträglichkeiten gegenüber der Kartoffel.
Der Sprecher dieser Studie Les Rowley stellte fest, dass die meisten der Lebensmittelunverträglichkeiten durch zu viel und zu regelmäßiges Essen bedingt sind. “Hier scheint die Kartoffel die Ausnahme von dieser Regel zu sein.
Das ist natürlich besonders erfreulich, da in durchschnittliche Engländer jährlich 100 kg Kartoffeln verspeist.

Ganz offensichtlich bilden die einfache Verdaulichkeit der Kartoffel die Ursache für diese Qualität.
Demhingegen wurden besonders bei Kuhmilch, Hefe und Eiweiss Lebensmittelunverträglichkeiten befunden.

Meist gefragtes Kartoffelrezept

- Kategorie Kartoffel, Rezepte

Das am meisten besuchte Kartoffelrezept auf den Seiten von www.toffi.net ist der Kartoffelauflauf:

Der Kartoffelauflauf

Zutaten
für 4 bis 5 Personen:

* 1 Zwiebel
* 1,2 kg Kartoffeln, festkochend (z.B. Nicola)
* 250 g geräucherten, durchwachsenen Speck
* 1 große Zwiebel
* 1 große Stange Lauch
* 2-3 Eier
* 200 ml Süße Sahne
* 200 ml Sauerrahm
* 100 g Emmentaler (gerieben)
* 50 g Butter
* Salz, Pfeffer und Muskatnuß

Zubereitung:
Den in feine Würfel geschnittenen Speck in einer großen Pfanne, gegebenenfalls unter Zugabe von etwas Öl, auslassen.
Die feingehackte Zwiebel und den in Ringe geschnittenen Lauch kurz mitschwitzen.
Eine flache Auflaufform mit etwas Butter ausfetten. Anschließend die feingehobelten Kartoffeln (vorher 25 Min. abkochen) abwechselnd mit dem zuvor angebratenen Zwiebel-, Speck- und Lauchgemisch in die Auflaufform schichten. Die oberste Schicht sollte eine dünne Kartoffelschicht sein.
Eier mit Sahne und Sauerrahm verrühren, die entstehende Masse kräftig mit Salz, Pfeffer und Muskatnuß abschmecken und über die obere Kartoffelschicht geben.
Zum Schluß den Käse darüberstreuen und einige Butterflocken daraufsetzen.
Bei 200 Grad C im Backofen 45-50 Minuten (1) ausbacken.

Kartoffel ist Kultur: von der Kultur der kleinen, alltäglichen Vielfalt

- Kategorie Allgemein, Kartoffel, Rezepte

Kindheitserlebnisse aus Westfalen

Noch vor nur einer Generation, also vor nur 30 Jahren war die Kartoffel mit Abstand wichtigstes Lebensmittel in unserem Land. Lebensmittel kommt von Leben, und das heißt Essen, und Essen ist Kultur.
Und Kartoffel.

Ist Kartoffel etwa Kultur?

Klar: Essen hieß für mich damals
Kartoffeln!
Das Mittagsmahl eines jeden Tages:
Kartoffeln mit Gemüse und einem Stück Fleisch, oder aber am katholischen Freitag auch so oft die geliebten Stampfkartoffeln mit Spinat und Spiegelei.
… oder aber in Ausnahmen kam dann auch der heißgeliebte Kartoffelpfannekuchen, “den Aardappelpannenkoek” … natürlich mit Appelkompott … auf den Tisch.

Kartoffeln,
und das mittags sieben Tage die Woche, und dann noch abends vielleicht 3 bis 4 mal wöchentlich Bratkartoffeln aus den Resten des mittags, … und vielleicht auch einmal den „Aardappelpannenkoek“?!?
Reibeplätzchen klang uns damals ganz bieder nach Arbeit, und der war doch so lecker … !

Die Kartoffelsoße verriet beim Mittagessen den Wochentag:
Montag bis Donnerstag mit brauner Soße - aus dem Fleisch oder klar braun aus dem „Arbeiterkotelett“ (panierter Speck),
Freitag mit klarer (fleischloser) Soße – Butter,
Samstag auch mal mit schwarz – brauner Soße aus dem Braten oder aus der Rollade,
… und am heiligen Sonntag endlich mit weißer Zwiebelsoße! Welch ein Genuss!!

Aber Kultur war nicht nur Essen!
Kultur braucht Raum!
Und die Kartoffel hatte ihren Raum: sie wurde im Keller eingelagert.
Jeder hatte irgendwo seinen Kartoffelkeller. Die Kartoffeln wurden im Herbst auf der Straße gekauft oder im eigenen Strebergarten geerntet, und standen im Winter dann im Keller. Damals standen die Lebensmittel „unten“ und in der Alltags-Werteskala noch ganz, ganz weit oben – und nicht nur im Supermarkt im Regal.
Und der Keller war für die zwei K’s:
Kohle und Kartoffeln!
Essen und Wärme!

Kultur ist Arbeit!
Das Kartoffelkäfersammeln im Sommer und die Kartoffelernte in den Kartoffelferien, den heutigen Herbstferien. Daran an schlossen sich dann ja die Fahrten in die Wohngebiete mit dem Straßenverkauf. Direktvermarktung ging damals noch anders!

Kartoffel ist Gender!
Da war zwar der Bauer als Eigentümer des Landes und als Regler des Anbaus. Aber die Kartoffeln habe ich in meiner Kindheit nur mit anderen Frauen zusammen aufgesammelt, und diese Frauen bestimmten an diesen Erntetagen den Rhythmus des Hofes. Ihren Wünschen hatte der Bauer zu folgen.
… wenn Frau Beilschmidt die Stimme erhob, stand der Bauer stramm!

Die Frau des Hofes bereitete damals täglich das Mahl mit Kartoffeln und gab beim “Kartoffel-Essen” zu allen wesentlichen Entscheidungen des Hofes ihren Segen.

Kultur ist Politik,
und Kartoffel ist Politik!
Wie wäre die Industriegesellschaft ohne die Kartoffel geworden? … vielleicht niemals?!
Was wäre Karl Marx ohne die Kartoffel geworden? … vielleicht Lehrer?!
Und was wäre der Generaldirektor von Siemens ohne die Kartoffel geworden? … vielleicht Kleinbauer?! … dann müsste er auch manches mal 90 Stunden die Woche arbeiten!

Die Kartoffel hat unsere Welt verändert und nicht nur unsere Vorfahren gesättigt. So dürfen wir aus Anlass des Weltkartoffeljahres 2008 hoffen, dass sie dies eines Tages auch in Völkern vollbringen wird, in denen heute noch viele Menschen hungern.
… frei nach dem Motto:
sieben Tage hat die Woche, sieben Soßen die Kartoffel!

Ja,
Kartoffel war Vielfalt und Kartoffel war Kultur!
Und das wird sie hoffentlich auch wieder werden.
… zum Wohle der Menschheit!

Pommes ist gesund!

- Kategorie Kartoffel, Rezepte, Nachrichten

Auf die Frage nach ihrem Lieblingsgericht, werden viele Kinder sagen:
„Pommes Frites!“

Bislang stand diese fettige Form der Kartoffel gesundheitlich in einem schlechten Ruf. Dies soll sich jedoch bald ändern: Ein neues System von Tefal aus der Serie „Ernährung und Geschmack“ kann 1 kg Frittieren von Kartoffeln mit nur einem Löffel Öl frittieren.
Das Öl wird nur einmal verwendet, so dass sich keine gesättigten Fettsäuren bilden und der Kaloriengehalt des Frittiergutes auch in „gesunden Grenzen“ bleibt. Außerdem kann der vorteilhaftere Geschmack von besserem Öl, wie z.B. Olivenöl Virgen Extra genutzt werden.

Die Kartoffelwelt bricht in neue Zeiten auf und wird mit einem Mal um so vieles gesunder: „Ganz viel Pommes essen“ und „dick werden“ werden jedliche Beziehung verlieren.

Ein Erfahrungsaustausch zu dieser neuen Friteuse kann bei chefkoch.de (http:/ /www.chefkoch.de/forum/2,8,325152/Fritteuse-Tefal-Actifry-wer-hat-schon-Erfahrungen.html/) gelesen werden.

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