Feste Umsätze bei Bio-Obst-Vermarktung
Die ZMP GmbH, Bonn meldet am 06-05-2008 stabile Umsätze mit Bio-Obst.
Die Nachfrage ist in Deutschland von Januar bis März 2008 weiter angestiegen. Lebensmitteleinzelhandel und Discounter konnten ihre Absatzanteile im Vergleich zum Vorjahr erneut um jeweils etwa zehn Prozent erhöhen. Naturkosthandel und Direktabsatz verzeichneten dagegen Verluste. Die wichtigsten Obstarten im Bio-Verkauf sind weiter Äpfel, Bananen und Zitrusfrüchte.
Apfelverkäufe stabil
Die Verkaufsmengen für Bio-Äpfel konnten in den ersten Monaten dieses Jahres gesteigert werden und waren im ersten Quartal 2008 fast genauso hoch wie im Vorjahreszeitraum. Bei einem überwiegend stabilen Preisgefüge sicherten sich die Anbieter europäischer Tafeläpfel ihre Marktanteile. Auch mit dem Einsetzen der Konkurrenz aus Übersee hielten namhafte Handelsketten noch immer am europäischen Angebot fest. Am gesamten Angebot an Tafeläpfeln auf dem deutschen Markt hatte Bioware im ersten Quartal 2008 einen Anteil von 2,7 Prozent.
Eingeschränktes Angebot an Bananen
Das Angebot an Bio-Bananen ist im Berichtszeitraum extrem eingeschränkt gewesen.
Nach starken Stürmen kurz vor dem Jahreswechsel waren große Teile der Produktionsanlagen in der Dominikanischen Republik, einem der bedeutendsten Lieferanten von Bio-Bananen, zerstört worden. Erst Ende Mai werden die Mengen wieder ein für den Saisonstand normales Niveau erreichen. Mit 9,5 Prozent war der Anteil von Bio-Bananen am insgesamt knapp versorgten Bananenmarkt in Deutschland etwas kleiner als im 1. Quartal des Vorjahres. Die Verbraucherpreise für Bio-Bananen schwankten in Abhängigkeit von der Einkaufstätte stark, wobei sich die Discounter als günstigste Einkaufsstätte erwiesen.
Quelle:
ZMP GmbH, Bonn,
http:/ /www.zmp.de,
06-05-2008.