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Kartoffel in ist toffi.net:
Wir informieren zur Kartoffel
Kartoffeln revolutionierten Europa!
Nein, natürlich nicht die Revolution im klassischen Sinne, sondern
in erster Linie durch die neue Qualität und Quantität, der Nahrungsmittel, die die europäische
Landwirtschaft mit ihr zu produzieren im Stande war, ... und Nahrungsmittel sind Lebensmittel, die Leben geben. Aber damit veränderte
sich die Welt danach noch nachhaltiger und stärker als wie bei jeder anderen, sogenannten Revolution. Dies ist der Grundgedanke, der dem Internationales Jahr der Kartoffel (International Year of the Potato - IYP) zu Grunde liegt, das die FAO (Food and Agriculture Organisation of the United Nations) 2008 ausrief.
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Hier erfahren Sie Wissenswertes zu dieser Pflanze, die unsere
Welt veränderte:
Wir beginnen mit der Geschichte
der Kartoffel und der
Botanik dieser Pflanze, kommen dann zu den Kartoffelsorten
und ihrem Anbau mit
einem Schwerpunkt auf dem biologischen Landbau oder auch der ökologischen
Landwirtschaft. Von den Anbauflächen
in aller Welt geht es zu den Kulturtechniken: Pflanzenschutz,
Düngung,
bis hin zur Ernte
sowie den Kartoffelsorten,
der Zucht
mit der Gentechnik und dem Arbeitszeitbedarf
wird der Bogen schließlich gespannt zu ihren Inhaltsstoffen
und dem Nährwert,
den sie dem Menschen gibt.
TOFFI-Rezepte
stellen 1.000 und 1 Rezepte für die Kartoffel und Speisen aus aller Welt vor für den alltäglichen Genuss vor,
und der Kartoffel-Talk bietet die Möglichkeit
sich sich über eine breite kartoffel-ige Themenpalette auszutauschen. In diesem Zusammenhang wurd auch noch einmal aktuell auf Preise der Kartoffel, sowie auf die Konzepte fü ihr Marketing eingegangen.
Das Kartoffel-Informations-SyStem
(KISS) schließlich beantwortet hunderte von Kartoffel-Fragen,
die dem Leser so einige Aha-Erlebnisse und Überraschungen und eine Bereicherung seiner allgemeinen Bildung bescheren werden.
Zwei Blogs informieren im Toffi-Blog über die Kartoffel und im BIO(b)log zum biologischen Landbau.
Am Ende können Sie in der Kartoffelsuche unsere Seiten auf ihre Inhalte und ihre Rezepte abfragen.
Kartoffeln essen wir beinahe jeden Tag. Ihre Inhaltsstoffe, die Stärke, Vitamine und
Mineralen machen sie zu einer sehr reichhaltigen und gesunden Speise.
Ihren Ursprung hat diese Kulturpflanze allerdings in den hohen Anden Südamerikas.
Dort wurde die Kartoffel von den Inkas kultiviert, die auf ihrer Nahrungskraft
ein ganzes Großreich aufbauten. In der vorspanischen Zeit beherrschten
die Inkas die gesamten äquatornahen Anden. Ihr Reich wurde 1438 vom Gottkönig
Pachacuti gegründet und anschließend durch mehrere Kriege weiter
ausgedehnt. Dabei diente die Kartoffel als wichtigstes Nahrungsmittel, und den
Anbau begünstigten die Inkas durch Bewässerungkanäle und die
Anlage von Terassen. Termine für religiöse Feste der Inkas entsprachen
Pflanz- und Erntezeitpunkten der Kartoffel.
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1533 eroberten Spanier unter der Leitung von Pizarro das Inkareich, indem sie den
Gottkönig Atahualpa umbrachten. Nach dieser Eroberung beherrschten das
Land und brachten 1570 die Kartoffel als eine Zierpflanze mit nach Spanien.
Jahre später taten es ihnen die Engländer gleich. Diesmal aber hatten
sie den Wert dieser unschätzbaren Kulturpflanze für die Landwirtschaft
erkannt und nutzten sie für die Ernährung der Menschen.
Anfang des 19. Jahrhunderts wurde die Kartoffel als neues Nahrungsmittel in ganz Europa
bekannt. Sie verbreitete sich rasch und ermöglichte damit den endgültigen
Übergang der Agrargesellschaften zu Industriegesellschaften.
Bei uns ist es 250 Jahre her, seit sie der Sage nach Preußenkönig Friedrich
II. (1712-1786) mit einer List in die deutsche Landwirtschaft einführte.
Seitdem kommt sie auf unseren Tisch.
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Der Anbau der Kartoffel vervielfachte die Produktivität in der Landwirtschaft.
Auf einmal war es möglich mit einem großen Teil der Landarbeiter
die Industrialisierung zu realisieren.
TOFFI.NET berichtet über den Kartoffelbau von Klima und Bodenansprüchen über
die einzelnen Punkte des Anbaus bis hin zu Arbeitszeitbedarf und Absatzpreisen.
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Bei uns zu Hause wurden traditionell die Kartoffeln solange in Wasser gekocht, bis
dass sie "weich waren". Anschließend wurden sie als
Essensbeilage mit einer Soße serviert. Dabei bestimmte der Wochentag die
Farbe dieser Soße: an Werktagen gab es die Kartoffeln mit einer braunen
Soße, und am "heiligen Sonntag" wurde sie mit einer weißen
Zwiebelsoße serviert.
Mit der Zeit und mit dem aufkommenden Wohlstand wurde uns jedoch wieder bewußt,
dass mit dieser Knolle eine Vielzahl von Speisen zu verwirklichen sind, und
diese Knollenfrucht wird schließlich nicht nur hier, sondern auf der ganzen
Welt in den verschiedensten Formen der Zubereitung gegessen.
Nichts desto trotz sank der mittlere jährliche Kartoffelverzehr je Bundesbürger
von 1950 mit 202 kg auf 2002 mit 70 kg. Gleichzeitig nahm die Anbaufläche
von 1.150.000 ha auf 284.000 ha ab, während der mittlere Ertrag von 220
dt/ha auf 410 dt/ha anstieg. (Hierzu auch "Was
essen wir. Kartoffelanbau in Deutschland".)
Die Idee für diese Webseiten zur Kartoffel
entstand nach der Ausstellung
Diese Ausstellung war vom 09. bis zum 20. Januar 1998
in den Räumen Gesamthochschule Kassel, Standort Witzenhausen
(FB Landwirtschaft, Internat. Agrarentwicklung und Ökologische Umweltsicherung)
der Öffentlichkeit zugänglich. Sie wurde von Studenten
des "Vertiefungsstudienganges Ökologischer Landbau"
organisiert:
Albrecht Bensing, Martina Betancur, Edith
Kalka und Hubert B. Beckmann.
Ihnen und allen anderen, die bei Vorbereitung und Durchführung dieser Ausstellung
mithalfen gilt unser herzliches
Dankeschön!
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